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Gemeinde Stuttgart · ABC des Gemeindelebens · „S” |
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{ABC des Gemeindelebens} {Sakrament
der Stärkung} Das Sakrament der Stärkung greift das
heilende Tun Jesu auf: „Blinde sehen wieder und Lahme gehen;
Aussätzige
werden rein und Taube hören; Tote stehen auf und den Armen wird
das
Evangelium verkündet” (Mt 11,5). Sprechende Zeichen
dafür sind
Gebet, Handauflegung und die Salbung mit Öl. Durch sie sollen wir
aufgerichtet, getröstet und von Angst und innerer Unruhe befreit
werden.
Im Jakobusbrief wird darüber hinaus auch die Vergebung der
Sünden
zugesagt (Jak 5,15); sie verbindet sich mit der Erfahrung, dass viele,
die von einem schweren Schicksalsschlag getroffen werden und sich wie
zu
Boden geworfen fühlen, an Gottes Zuwendung zweifeln oder sich gar
enttäuscht von ihm abgewandt haben. Der Wunsch, das Sakrament der
Stärkung zu empfangen, drückt in diesem Fall ein neues
Gottvertrauen
aus. Alle, die der Stärkung bedürfen, sei es, weil sie sich
schwach
fühlen oder das Alter sie schwächt, weil sie krank sind oder
einen Schicksalsschlag zu verarbeiten haben, weil sie verunsichert sind
oder verzweifelt, sind hier angesprochen.
{Schola}
Wer gern singt, kann unsere Gottesdienste auf diese Weise mitgestalten.
Unsere Schola hat keine festen Singstunden eingerichtet; sie trifft
sich
ad hoc vor den geplanten Auftritten. Das Repertoire orientiert sich vor
allem an liturgischen Gesängen, womit allerdings nicht so sehr
Kompositionen
ganzer Messen gemeint sind. Neuerdings hat sich die Schola auch an die
anglikanische Kathedralliturgie gewagt, was dank der internationalen
Besetzung
(zwei Mitglieder kommen aus der anglikanischen Gemeinde) möglich
geworden
ist.
Ansprechpartner für die Schola: siehe Kontakte
und Adressen
{Schuljahrseröffnung}
Die Schuljahrseröffnung ist für uns auch die Eröffnung
einer
neuen Arbeitssaison. Religionsschülerinnen und -schüler
gestalten
den Sonntagsgottesdienst mit, in dessen Rahmen die Schulneulinge einen
besonderen Segen empfangen. Beim anschließenden gemütlichen
Beisammensein vereinbaren die Eltern der Kinder,
die in die dritte Klasse gekommen sind, den Termin und die
Vorbereitungstermine
zur feierlichen Kommunion.
{Spiritualität}
Der Glaube an den dreieinigen Gott ist etwas sehr Lebendiges und damit
wechselnden Stimmungen unterworfen. Vielen in der Gemeinde ist es
deshalb
wichtig geworden, ihre Glaubenssituation immer wieder zu reflektieren.
Dazu gehören Besinnungstage, religiöse Weiterbildungen und
die
Auseinandersetzung mit theologischen Fragen. Im Jahreslauf fest
eingeplant
sind:
{Synoden}
Synoden gehören zu den „Sternstunden" alt-katholischen
Kirchenlebens,
sind sie doch Orte verantwortlicher Mitbestimmung und damit eine echte
Alternative im katholischen Milieu. Es gibt zwar auch in der
römisch-katholischen
Kirche auf den verschiedenen Ebenen Orte der Mitbestimmung
(Pfarrgemeinderat,
Dekanatsrat, Diözesanrat), es gibt dort auch Synoden, doch
unterliegen
sie alle einschränkenden Bestimmungen des Kirchenrechts. Dies gilt
insbesondere für die Zusammensetzung der Synoden und die
Approbation
ihrer Beschlüsse durch die römische Zentrale. Alt-Katholische
Synodalität orientiert sich an der Praxis der alten Kirche der
ersten
Jahrhunderte. Dort galt selbstverständlich der Grundsatz:
„Was alle
betrifft, soll auch von allen entschieden werden." Nach diesem
Grundsatz
bestehen auf allen Ebenen kirchlichen Lebens synodale Organe, die sich
aus zwei Drittel Laien und einem Drittel Ordinierten zusammensetzen.
Alle
Mitglieder dieser Organe sind gewählt, auch der Bischof und die
Pfarrer.
Synodale Organe sind:
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