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{ABC des Gemeindelebens} {Sakrament
der Stärkung} Das Sakrament der Stärkung greift das
heilende Tun Jesu auf: „Blinde sehen wieder und Lahme gehen;
Aussätzige
werden rein und Taube hören; Tote stehen auf und den Armen wird
das
Evangelium {Schola}
Wer gern singt, kann unsere Gottesdienste auf diese Weise mitgestalten.
Unsere Schola hat keine festen Singstunden eingerichtet; sie trifft
sich ad hoc vor den geplanten Auftritten. Das Repertoire orientiert
sich vor allem an liturgischen Gesängen, womit allerdings nicht so
sehr Kompositionen ganzer Messen gemeint sind. Etwa alle zwei Monate,
gelegentlich auch öfter, ist die Schola bei unseren Gottesdiensten
mit von der Partie, in der Osternacht hat sie ihren festen Platz.
Ansprechpartner für die Schola: {Schuljahrseröffnung}
Die Schuljahrseröffnung ist für uns auch die Eröffnung
einer
neuen Arbeitssaison. Religionsschülerinnen und -schüler
gestalten
den Sonntagsgottesdienst mit, in dessen Rahmen die Schulneulinge einen
besonderen Segen empfangen. Beim anschließenden gemütlichen
Beisammensein vereinbaren die Eltern der Kinder,
die in die dritte Klasse gekommen sind, den Termin und die
Vorbereitungstermine
zur feierlichen Kommunion. {Sommerlager}
Einmal im Jahr, in der Regel in der ersten Ferienwoche (Beginn sonntags
um 17:00 Uhr, Ende samstags um 10:00 Uhr), begeben sich Kinder und
Jugendliche unserer Gemeinde zum Sommerlager nach Mühlbach am
Hochkönig in der Nähe der österreichischen Stadt
Bischofshofen. Gedacht ist die Freizeit für Kinder ab dem 8.
Lebensjahr und Jugendliche bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres
– über Ausnahmen kann in beiden Fällen verhandelt
werden. Nach Absprache mit der Leitung können in Einzelfällen
auch gleichaltrige Freundinnen und Freunde aus anderen Kirchen
mitgenommen werden. Der Teilnahmepreis beläuft sich zurzeit auf
125,00 Euro. Für die Anreise sind jeweils die Eltern
verantwortlich, aus Stuttgart erfolgt sie im Allgemeinen mit einem
durchgehenden Zug nach Bischofshofen, von wo die jungen Reisenden mit
PKWs abgeholt und zum Mitterberghaus in Mühlbach gebracht werden. {Spiritualität}
Der Glaube an den dreieinigen Gott ist etwas sehr Lebendiges und damit
wechselnden Stimmungen unterworfen. Vielen in der Gemeinde ist es
deshalb wichtig geworden, ihre Glaubenssituation immer wieder zu
reflektieren. Dazu gehören Besinnungstage, religiöse
Weiterbildungen und die Auseinandersetzung mit theologischen Fragen. Im
Jahreslauf fest eingeplant sind:
{Synoden}
Synoden gehören zu den „Sternstunden" alt-katholischen
Kirchenlebens,
sind sie doch Orte verantwortlicher Mitbestimmung und damit eine echte
Alternative im katholischen Milieu. Es gibt zwar auch in der
römisch-katholischen
Kirche auf den verschiedenen Ebenen Orte der Mitbestimmung
(Pfarrgemeinderat,
Dekanatsrat, Diözesanrat), es gibt dort auch Synoden, doch
unterliegen
sie alle einschränkenden Bestimmungen des Kirchenrechts. Dies gilt
insbesondere für die Zusammensetzung der Synoden und die
Approbation
ihrer Beschlüsse durch die römische Zentrale. Alt-Katholische
Synodalität orientiert sich an der Praxis der alten Kirche der
ersten
Jahrhunderte. Dort galt selbstverständlich der Grundsatz:
„Was alle
betrifft, soll auch von allen entschieden werden." Nach diesem
Grundsatz
bestehen auf allen Ebenen kirchlichen Lebens synodale Organe, die sich
aus zwei Drittel Laien und einem Drittel Ordinierten zusammensetzen.
Alle
Mitglieder dieser Organe sind gewählt, auch der Bischof und die
Pfarrer.
Synodale Organe sind: |
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