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{ABC
des Gemeindelebens}
{Ökumene}
Jemand hat die „Ökumene" einmal als eines der „Antrittsgesetze" der
Alt-Katholiken bezeichnet. Der geistige Wegbereiter des Altkatholizismus,
Ignaz von Döllinger, hatte seinerzeit drei Aufgabenbereiche für
die durch das Vatikanum I ausgelöste Bewegung beschrieben: Die Reform
der Kirche nach den Maßstäben der alten, ungeteilten Kirche
des ersten Jahrtausends, die Beseitigung der Missstände, die sich
im Laufe der Jahrhunderte in die Kirche eingeschlichen haben, und die Sorge
um eine „Wiedervereinigung” der getrennten Christenheit.
Im Bereich unserer Gemeinde sind wir in verschiedenen Ortsgruppen der
Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK)
vertreten. Mit den Stuttgarter Innenstadtgemeinden, vor allem mit der benachbarten
evangelischen
Leonhardsgemeinde, verbinden uns seit Jahren gewachsene freundschaftliche
Beziehungen. Ein besonderes Verhältnis sehen wir zu den Gemeinden,
die uns – wie in Aalen und in Tübingen – in guter ökumenischer
Offenheit Gastfreundschaft in ihren Kirchen und Gemeinderäumen gewähren.
Mit den Anglikanern verbindet uns das Band der vollen Kirchengemeinschaft.
Weil es in Stuttgart eine Anglikanische Gemeinde gibt, mit der wir auch
unsere Kirche teilen, sehen wir hier vor allem die Aufgabe, dieser besonderen
Nähe im Alltag unserer Gemeinden ein Gesicht zu verleihen.
Ökumenische „Highlights":
der Weltgebetstag der Frauen am 1. Freitag im März
die Osternachtfeier mit der evangelischen
Leonhardsgemeinde
der Ökumenische Workshop, ebenfalls mit der evangelischen Leonhardsgemeinde
die von uns gestaltete „Kirche im Grünen" vor dem Favoriteschloss
in Ludwigsburg
der ökumenische Abendmahlsgottesdienst in der evangelischen Leonhardsgemeinde
die Mitwirkung an der „Oase der Stille" in der Dreieinigkeitskirche
in Ludwigsburg
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