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Gemeinde Stuttgart · ABC des Gemeindelebens · „K”
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Rettet die Katharinenkirche
Café Strich-Punkt

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{ABC des Gemeindelebens}

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{Katharinenfest} Einmal im Jahr, Ende Juni / Anfang Juli begeht unsere Gemeinde das Katharinenfest. Es beginnt mit einem Gottesdienst in der Katharinenkirche, den wir zusammen mit der Anglikanischen Gemeinde feiern. Anschließend laden Programmangebote, Ess- und Trinkbares und gemütliche Sitzgelegenheiten rund um die Kirche zum Verweilen ein. Auch die Nachbarn der Katharinenkirche sind jedes Jahr mit dabei. 

Bilder vom Katharinenfest:   2003  2004  2005   2006

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{Katharinenkirche} Der Name „Katharinenkirche” geht auf die Stifterin Catherine Masson aus Bayswater (Liverpool) zurück, die sich 1860, begleitet von ihrer Mutter Dunbar Masson, einer sehr wohlhabenden Reederswitwe, zur Kur in Stuttgart aufhielt und kurz vor ihrem Tod am 20.10.1860 den Bau einer Kirche verfügte, die ihren Namen tragen sollte. 1864 wurde mit dem Bau der Kirche begonnen. Die Einweihung fand am 15. August 1868 durch den Bischof von Honolulu, der im Auftrag des Bischofs von London fungierte, statt. Seit 1909 benutzten die Alt-Katholiken das in Stuttgart bis heute als „Englische Kirche” bekannte Gebäude mit. Während des Zweiten Weltkriegs wurde das Gotteshaus fast vollständig zerstört. Nach dem Krieg übernahm die alt-katholische Gemeinde die Ruine und baute sie wieder auf. Seitdem besitzt die Anglikanische Gemeinde ein ständiges Nutzungsrecht.

KirchensanierungInzwischen ist das Kirchengebäude in die Jahre gekommen und deshalb dringend sanierungsbedürftig. Nach einem Brand im benachbarten Ökumenesaal, der auch Auswirkungen auf das Innere der Katharinenkirche hatte, wurden im Zuge der Reinigungsarbeiten auch Sanierungsarbeiten durchgeführt. Der Kirchenvorstand sah sich deshalb gezwungen, beim Landessynodalrat der Alt-Katholischen Kirche in Baden-Württemberg einen Kredit aufzunehmen. Derzeit arbeitet ein im Oktober 2005 gegründeter Förderverein daran, die Schulden abzubauen und die finanziellen Mittel für weitere Sanierungsmaßnahmen bereitzustellen.

Mehr dazu ...
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{Kathys Vesper}  Bei „Kathys Vesper” handelt es sich um ein Diakonieprojekt unserer Gemeinde, das sich an Menschen aus dem Viertel um die Katharinenkirche herum richtet, die auf der Straße und in Wohnheimen leben. Viele von ihnen sind einsam, die meisten auch mittellos. Jeweils am letzten Sonntag eines Monats kommen sie um 17:17 Uhr in der Katharinenkirche zusammen, um zunächst einen  kurzen Gottesdienst zu feiern (das ist die eine Bedeutung von „Vesper”) und dann im angrenzenden Ökumenesaal gemeinsam zu Abend zu essen (das ist im schwäbischen Volksmund die andere Seite von „Vesper”). Eine kleine Gruppe von Gemeindemitgliedern übernimmt die Gastgeberrolle und organisiert das Abendessen. Geistliche der alt-katholischen, evangelischen, evangelisch-methodistischen und römisch-katholischen Kirche gestalten abwechselnd die unter den Gästen sehr beliebte Andacht. Finanziert wird das Projekt allein durch Spenden. 

Spendenkonto:
Nr. 402 966 
bei der Ev. Kreditgenossenschaft eG
BLZ  520 604 10
Stichwort: „Kathys Vesper”

Ansprechpartner:
Martin Pflanzl
E-Mail: 

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{Kinder} Wir freuen uns, dass es in unserer Gemeinde viele Kinder gibt. Sie signalisieren uns, dass Kirche und Gemeinde eine Zukunft haben. Ihre Anwesenheit in unseren Gottesdiensten – und die ist regelmäßig – hat für uns eine ermutigende Wirkung. Es ist deshalb nicht immer ruhig in unseren Gottesdiensten, und es ist für uns auch nicht immer leicht, außerhalb von den speziellen Familiengottesdiensten die Kinder in die Feier mit einzubeziehen. Aber wir bemühen uns darum. Und wir zählen dabei auf die Initiative und Mithilfe der Eltern. Dass Kinder ihren Platz im Gemeindeleben haben, zeigt nicht nur das speziell für sie gestaltete Programmangebot, sondern auch die Entscheidung, sie bei der Kommunion – unabhängig davon, ob sie ihre feierliche Kommunion gefeiert haben oder nicht – mit einzubeziehen. Konkret bedeutet das, dass die Kinder mit in den Kreis der Kommunikanten gehören und – wenn sie noch keine feierliche Kommunion gehabt haben – aus der Hand ihrer Eltern ein kleines Stück des eucharistischen Brots erhalten. Im Verlauf der dritten Klasse (das ist allerdings nur eine Orientierung) nehmen Kinder und Eltern an einem katechetischen Vorbereitungskurs auf die feierliche Kommunion teil. Danach nehmen sie selbst die eucharistischen Gaben von Brot und Wein entgegen. 

Angebote für Kinder:
KinderClub, monatlich einmal samstags von 13 bis 16 Uhr
Religionsunterricht für Kinder (ab der 3. Klasse), monatlich einmal samstags von 13 bis 16 Uhr
Familiengottesdienste, monatlich einmal sonntags um 10:30 Uhr
Katharinenfest, einmal jährlich Ende Juni/Anfang Juli
Adventsfeier, jeweils am 2. Adventssonntag um 14:00 Uhr 

Die nächsten Termine für Kinder/Familien:
siehe Gottesdienste & Veranstaltungen

Ansprechpartnerin für die Kinderarbeit:
Ulrike Buckard, siehe Kontakte und Adressen

Verantwortlich für den Religionsunterricht:
Pfarrer Joachim Pfützner, siehe Kontakte und Adressen.

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{Kirchenmusik}  Gute Kirchenmusik ist uns wichtig, obwohl es in alt-katholischen Gemeinden oft am nötigen Geld mangelt. Wir haben keine gute Orgel, aber an den meisten Sonntagen gute OrganistInnen. Wir verfügen über keinen Kirchenchor; es gibt aber eine Schola, die auch mehrstimmig singt, und wir stehen in Kontakt mit dem Chor „Quintessenz”, in dem einige Gemeindemitglieder mitsingen und dessen Leiterin ebenfalls zur Gemeinde gehört. Mehrmals im Jahr laden wir zu kleineren Kirchenkonzerten ein. Darüber hinaus gibt es auch in unserer Gemeinde eine Reihe von talentierten MusikerInnen, die es ermöglichen, dass wir uns nicht nur auf Orgel und Scholagesang beschränken müssen. 

Ansprechpartner für den Orgeldienst:
Pfarrer Joachim Pfützner, siehe Kontakte und Adressen

Ansprechpartner für die Schola:
siehe Kontakte und Adressen

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{Kirchensteuer} Was in den großen Kirchen, vor allem in der römisch-katholischen Kirche, zunehmend diskutiert wird, stellt für die alt-katholische Kirche in Deutschland kein Problem dar: die Kirchensteuer. Die staatliche Gleichstellung unserer Kirche mit der evangelischen und der römisch-katholischen Kirche beinhaltet auch das Recht zum Einzug einer Kirchensteuer. Ehrlich gesagt: Ohne dieses Verfahren könnten wir als kleine Kirche, die sich vor allem aus Mitgliedern zusammensetzt, die aufgrund einer Gewissensentscheidung beigetreten sind, nicht existieren. Da im Schnitt nur ein Drittel der Kirchenmitglieder Kirchensteuer bezahlt, sind die Einnahmen relativ gering. Sie reichen in den meisten Landeskirchen gerade, um die Pfarrstellen zu finanzieren. Durch die Steuerreformen waren manche Landeskirchen sogar gezwungen, in ihrem Bereich Stellen zu streichen. Für die betroffenen Gemeinden bedeuten solche Entscheidungen nichts Gutes. Es gibt in unserer Kirche keinen Priestermangel, es gibt aber einen Mangel an Geld, der dazu führt, dass in manchen Fällen ein Pfarrer für mehrere Pfarreien zuständig ist. Auf der anderen Seite gibt es aber immer mehr Solidarität: Reiche Gemeinden unterstützen arme Gemeinden, ein Solidaritätsfond regelt die Bezahlung von Pfarrern, deren Stellen aus den Kirchensteuermitteln allein nicht finanzierbar sind, überall im Bistum gibt es ein hohes Spendenaufkommen. 

Solidaritätsfond des Bistums:
Nr. 502 15 37 bei der Ev. Kreditgenossenschaft eG Karlsruhe (BLZ 520 604 10) 

Landessynodalrat Baden-Württemberg
Sonderkonto Spenden
Nr. 510 223 41 01 bei der Baden-Württembergischen Bank Mannheim (BLZ 670.200.20) 

Spendenkonto der Alt-Katholischen Gemeinde Stuttgart:
Nr. 402 966 bei der Ev. Kreditgenossenschaft eG (BLZ 520 604 10)

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{Kirchenvorstand} Der Kirchenvorstand stellt die ständige Vertretung der Gemeindeversammlung dar. Seine Mitglieder werden alle drei Jahre zur Hälfte gewählt; das einzelne Mitglied ist also für eine Amtszeit von sechs Jahren gewählt. Wiederwahlen sind möglich. Der Pfarrer gehört dem Kirchenvorstand von Amts wegen an, ist aber (mit Ausnahme von Nordrhein-Westfalen, wo das Staatskirchenrecht anderes bestimmt) nicht automatisch Vorsitzender des Gremiums.
Nach der Synodal- und Gemeindeordnung (§ 53) hat der Kirchenvorstand folgende Aufgaben:

  • die Einberufung der Gemeindeversammlung
  • die Mitverantwortung für das religiöse Leben in der Gemeinde
  • die Verantwortung für die materiellen Mittel in der Gemeinde
  • den Schriftwechsel mit anderen alt-katholischen Gemeinden, mit dem Bischof und mit der Synodalvertretung in Angelegenheiten, die nicht die Seelsorge betreffen, und mit den örtlichen zivilen Behörden.

Mehr Informationen dazu auf der Homepage des Katholischen Bistums der Alt-Katholiken in Deutschland. 

In Stuttgart zählt der Kirchenvorstand einschließlich des Pfarrers 7 stimmberechtigte Mitglieder. Beratende Mitglieder sind außerdem die Geistlichen mit Zivilberuf und die Synodalen der Gemeinde. 

Gewählte Mitglieder:

  • Bernhard Buckard, Stuttgart
  • Volker Diffenhard, Plochingen
  • Rosemarie Glaser, Sindelfingen
  • Klaus Kohl, Stuttgart
  • Wolfgang Nübling, Weinstadt-Endersbach
  • Dirgis Wansor, Markgröningen
Stimmberechtigtes Mitglied kraft Amtes:
  • Pfarrer Joachim Pfützner, Stuttgart
Beratende Mitglieder kraft Amtes:
  • Kurat Wolfgang Siebenpfeiffer, Stuttgart
  • Kurat Stefan Kächele, Göppingen
  • Kurat Jürgen Wellenreuther, Horb
  • Diakon Michael Weiße, Stuttgart
Sitzungen finden monatlich statt; sie sind in der Regel öffentlich. 
Die nächsten öffentlichen Sitzungen:
siehe Gottesdienste & Veranstaltungen

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{Kreuz & Quer}  Die jungen Erwachsenen sind inzwischen in die Jahre gekommen. Als Gruppe „Kreuz & Quer” treffen sie sich monatlich einmal zu einem Hauskreis, in dem neben der Pflege von Gemeinschaft die unterschiedlichsten Themen erörtert werden. Wichtig ist die Anbindung des Kreises an die Gemeinde; er versteht sich deshalb als ein Impulsgeber für ein lebendiges Gemeindeleben. 
Gruppe Kreuz und Quer
Nächste Treffen:
siehe  Gottesdienste & Veranstaltungen

Kontakt:
Bernhard Buckard, siehe Kontakte und Adressen.

Weitere Informationen:
eigene Seite von Kreuz&Quer
 
 

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{Kunst in St. Katharina} Kunst in St. Katharina ist eine Reihe, die auf Initiative des Vereins zur Förderung von Jugendlichen mit besonderen sozialen Schwierigkeiten e.V. zustande gekommen ist und unsere Kirche 1-2 mal im Jahr für eine Ausstellung öffnen soll. Die erste Ausstellung fand im April 2002 mit Gemälden des in St. Augustin bei Bonn lebenden Künstlers Stefan Kandels statt. Das Exponat umfasste 37 Bilder in Mischtechnik, die sich zum Teil mit dem keltischen Kreuz auseinandersetzten. Über einen Zeitraum von drei Wochen war die Kirche täglich von 16 bis 20 Uhr für AusstellungsbesucherInnen (und natürlich auch zum stillen Verweilen) geöffnet. Möglich wurde das durch das Engagement von Gemeindemitgliedern, die in diesem Zeitraum die Aufsicht übernahmen. Weitere Ausstellungen sind geplant.

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