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{ABC
des Gemeindelebens}
{Geistlichenrunde} Neben dem Pfarrer tun in unserer Gemeinde noch vier Geistliche mit Zivilberuf ihren Dienst: drei Priester und ein Diakon. Diese kommen alle sechs Wochen zu einer Geistlichenrunde zusammen. Jede Geistlichenrunde beginnt mit einem gemeinsamen Gebet und einer Mahlzeit. Wichtige Elemente der Runde sind der Erfahrungsaustausch und die Absprache der Dienste. Seelsorger in unserer
Gemeinde:
Siehe Kontakte
und Adressen
{Geld}
Wie finanzieren sich die Alt-Katholiken? Die staatliche Anerkennung
unseres
Bischofs als katholischer Bischof und unseres Bistums als katholisches
Bistum, die im Zusammenhang mit der Bistumsgründung 1873
erfolgte,
bringt es mit sich, dass es auch für die Alt-Katholiken die
von
den
staatlichen Organen eingezogene Kirchensteuer gibt. Diese wird von den
Finanzämtern an die jeweiligen Landeskassen
überwiesen. Jedes
Bundesland verfügt über eine Kirchensteuervertretung,
die im
Einvernehmen mit den synodalen Gremien die Kirchensteuermittel
verteilt.
Größter Ausgabeposten sind dabei die Personalkosten
für
die hauptamtlichen Pfarrerinnen und Pfarrer. Deshalb reichen die
Kirchensteuermittel
allein nicht zur Finanzierung der Gemeinden. Die alt-katholische Kirche
ist, so gesehen, eine arme Kirche. Ihre Gemeinden sind
zusätzlich
auf die Spenden von Mitgliedern und Freundinnen / Freunden der Kirche
angewiesen.
In unserer Gemeinde
dürfen wir uns zufrieden zeigen
über eine
großherzige Spendenfreudigkeit.
Verantwortlich:
Kirchenrechner Klaus Kohl, siehe Kontakte
& Adressen
Spendenkonto:
Alt-Kath.Kirche Stuttgart
Ev. Kreditgenossenschaft eG
BLZ 520 604 10
Konto Nr. 402 966
{Gemeindeausflug}
Einmal im Jahr begibt sich die Gemeinde auf Tour. Meistens findet das
an
einem Sonntag statt.
 
Der
Gottesdienst wird an diesem Tag unterwegs gefeiert. Der Gemeindeausflug
ist eine Chance, die Kontakte unter den Gemeindemitgliedern zu
vertiefen.
In den letzten Jahren fand der Ausflug per Fahrrad statt. Ziel war ein
idyllisches Plätzchen im Remstal nahe Fellbach. 2005 war Esslingen das Ziel des Gemeindeausflugs.

Termin und Ziel des
nächsten Gemeindeausflugs s. Vorschau.
{Gemeindeversammlungen}
Gemeindeversammlungen stellen das synodale Tun auf der Ebene der
Kirchengemeinde
dar. Von hier aus gestaltet sich die Mitverantwortlichkeit und
Mitwirkung
des ganzen Gottesvolkes am Weg der Kirche (siehe dazu oben: Was uns von
"den anderen" Katholiken unterscheidet). Im Einzelnen bedeutet
das:
Die Gemeindeversammlung
wählt
- den Pfarrer bzw. die
Pfarrerin,
- die Mitglieder des
Kirchenvorstands, der als Vertretung der
Gemeindeversammlung
die laufenden Geschäfte der Kirchengemeinde führt,
- die Abgeordneten
für die Bistums- und Landessynode.
In unserer Gemeinde tritt die Gemeindeversammlung zweimal
jährlich
zusammen: Im Frühjahr, um die Rechenschaftsberichte des
Pfarrers
und
des Kirchenvorstandes entgegenzunehmen und den Haushaltsplan zu
beschließen,
und im Herbst, um sich einem aktuellen Thema des Gemeindelebens zu
widmen.
Nächste
Gemeindeversammlung:
siehe Gottesdienste
& Veranstaltungen
Verantwortlich: Der Kirchenvorstand
Vorsitzender: Wolfgang Nübling, Weinstadt (Endersbach)
{Gottesdienste}
Zentralstes Element unseres Gemeindelebens ist die Feier unserer
Gottesdienste.
Dabei unterstreichen wir das Wort „Feier”. Eine
Gemeindegruppe hat sich
über mehrere Jahre hinweg Gedanken gemacht, wie die
Gottesdienste
gestaltet sein müssen, damit sie als Feier erfahrbar sind.
Dabei
ist
uns wichtig geworden:
Wir brauchen Zeit
für unsere Gottesdienste, vor allem
auch Zeit,
sie zu beginnen. Deshalb gibt es am Anfang eine stille Zeit, die Raum
zur
Besinnung und inneren Einstellung lässt.
Musik spielt eine wichtige Rolle. Deshalb lassen wir uns das Orgelspiel
etwas kosten. Eine Schola gestaltet die Gottesdienste von Zeit zu Zeit
mit. Auch andere Instrumente (Flöten, Gitarren) werden
eingesetzt.
Die ganze Gemeinde, nicht nur der Priester am Altar, zelebriert den
Gottesdienst. Deshalb werden viele Teile der Liturgie von
Gemeindemitgliedern
übernommen.
Nach altkirchlicher Tradition feiern wir an Sonn- und Feiertagen die
Eucharistie. Dazu sind alle Getauften, unabhängig ihrer
konfessionellen
Zugehörigkeit, eingeladen, denn nicht eine Kirche, sondern
Jesus
Christus
lädt zum eucharistischen Mahl ein. Für das gemeinsame
Essen
und
Trinken der eucharistischen Gaben lassen wir uns Zeit:
„Kostet
und seht,
wie gut der Herr ist” (Psalm 34,9).
Kinder sind uns stets willkommen. Für sie liegen
Bücher und
Malvorlagen bereit. Während der Predigt können sie
auch gern
zum Spielen in den Ökumenesaal gehen. Immer wieder beziehen
wir
sie
auch in die Liturgie ein. Einmal monatlich werden die Kinder im
Familiengottesdienst
besonders angesprochen. Wenn es die Eltern wünschen,
dürfen
Kinder
auch gern in die Kommunion mit einbezogen werden: Sie erhalten, solange
sie noch keine feierliche Kommunion hatten, aus der Hand ihrer Eltern
ein
Stück des eucharistischen Brotes.
Auch während der Woche sind uns Gottesdienste wichtig: Jeden
Dienstag
kommen wir um 18.30 Uhr zum Ökumenischen Abendgebet zusammen,
das
wir in der Weise und mit Liedern der
Taizé-Kommunität
feiern.
Zentrales Element ist eine etwa 20-minütige stille Zeit zum
Ruhigwerden
und Abschalten, zur Besinnung und zum Gebet. Das ökumenische
Abendgebet
wird bewusst von Gemeindemitgliedern gestaltet. Sie bringen damit zum
Ausdruck,
dass alle Getauften Anteil am Priestertum Christi haben.
Um das Kirchenjahr bewusst zu feiern, gestalten wir in besonderer Weise
die Vorbereitungszeiten des Advent und der Fastenzeit mit besonderen
Seminaren,
Predigtreihen und Besinnungstagen. Die Christmette und die Osternacht
sind
für uns Höhepunkte in unserem gottesdienstlichen
Feiern. Ein
Liturgiekreis macht sich dazu jeweils vorbereitende Gedanken.
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