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Gemeinde Stuttgart · ABC des Gemeindelebens · „F” |
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{ABC des Gemeindelebens} {Familien} Die jungen Familien mit Kindern bilden das Rückgrat unserer Gemeinde. Einige haben sich zu einem Familienhauskreis zusammengeschlossen, der sich monatlich einmal samstags trifft, parallel zur Kindergruppe und zum Religionsunterricht für Kinder. Einmal im Jahr begibt sich der Familienhauskreis in ein Wochenende. Weitere Angebote für Familien: Familiengottesdienste Kontakt zum Familienhauskreis: {Familiengottesdienste} finden bei uns monatlich statt. Sie sind so gestaltet, dass sich Kinder und Erwachsene gleichermaßen angesprochen fühlen. Konkret praktizieren wir das so, dass der Verkündigungsteil für die Kinder im Ökumenesaal und für die Erwachsenen in der Kirche gestaltet wird. Die übrigen Gottesdienstteile Eröffnung, Hören des Wortes Gottes, Eucharistiefeier und Entlassung feiern alle gemeinsam in der Kirche. Allerdings: Auch hier bestätigen Ausnahmen die Regel. Die nächsten Familiengottesdienste finden statt: Siehe auch Familien. {Fastengruppe}
{Firmung}
„Firmung“ oder „Konfirmation“ heißt „Stärkung“. In der alt-katholischen Kirche ist die Firmung eines von sieben Sakramenten. Es steht in engem Zusammenhang mit der Taufe und bringt den Abschluss der Eingliederung in die Kirche zum Ausdruck. Stärkung bedeutet dabei, dass der Glaube an Gott eine Gabe des Heiligen Geistes ist und nicht das Ergebnis einer Willensanstrengung. Äußere Zeichen dafür sind die Handauflegung und die Salbung mit heiligem Öl (Chrisam). Gespendet wird das Sakrament der Firmung durch den Bischof / die Bischöfin. In der Ordnung unserer Kirche ist als Mindestalter zum Empfang der Firmung das 14. Lebensjahr festgelegt; in unserer Gemeinde hat sich jedoch die Firmung ab dem 16. Lebensjahr bewährt. Voraussetzung für die Feier der Firmung ist eine Vorbereitungszeit, in der die Grundlagen des christlichen Glaubens noch einmal vertieft werden.
{Frauen} Die Frauenarbeit hat eine lange Tradition in unserer Kirche. Mehr dazu auf der Homepage des Bundes alt-katholischer Frauen.
Ansprechpartnerinnen: Lydia Ruisch und Dirgis Wansor, Kontakte & Adressen
Verschiedene Aktivitäten entlang des Kirchenjahres:
Verantwortlich / Kontakt: Anne Pfützner, Kontakte & Adressen
{Fronleichnam}
„Danktag für die Eucharistie“ – so ist im Eucharistiebuch unseres Bistums jener Tag überschrieben, der in den Kalendern „Fronleichnam“ genannt wird. Was kaum noch bekannt ist: Das Fest verdankt sich dem Impuls einer Frau. Die 1258 verstorbene Juliana von Lüttich hatte eine Vision, aus der hervorging, dass der Kirche ein Fest fehle, das eigens die Gabe der Eucharistie feiert. Daraufhin ordnete der Lütticher Bischof Robert 1246 ein solches Fest für sein Bistum an. Überregionale Bedeutung sollte es bekommen, nachdem in Papst Urban IV. ein Lütticher nach Rom kam und 1264 das Fest für die ganze lateinische Kirche vorschrieb. Doch fand diese Anordnung zunächst kaum Resonanz. Lediglich in Ungarn und in einigen Orden wurde es eingeführt, darunter vor allem in Frauenklöstern, die sich darüber freuten, dass das Fest ursprünglich aufgrund der Anregung einer Frau zustande gekommen war. Erst das Konzil von Vienne 1311/12 trug dazu bei, dass der Danktag für die Eucharistie in immer mehr Orts- und Nationalkirchen Einzug hielt. In diese Zeit fiel auch seine Verknüpfung mit einer Prozession, die wenig später das unter den Gläubigen zugenommene Schauverlangen aufnahm und zur Einführung der Monstranz führte. Das Tridentinische Konzil stellte dann den katholischen Bekenntnischarakter des Fronleichnamsfestes heraus und trug dazu bei, dass sich die Prozessionen zu konfessionellen Demonstrationen entwickelten. Nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil setzte schließlich eine Neubesinnung ein, die, biblisch fundiert, auch dem ökumenischen Gedanken Rechnung tragen sollte und eine Verehrung der Eucharistie weniger im Schauen als vielmehr in ihrer Feier sah. Damit verloren die Prozessionen an Bedeutung und wurden an vielen Orten ganz abgeschafft.
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