{Gesicht
des
Sonntags: Vorbereitung auf den 07. März}
Vorschlag für ein Lied zur
Einstimmung: „Du bist da, wo Menschen leben“
(EINGESTIMMT. Nr. 480)
Vorschlag
für ein Gebet zu Beginn:
Gott lass mich sitzen vor
Dir Dich anschauen und bewundern Dich hören und in
mich aufnehmen
Lass mich sitzen mit Dir in
der Würde, die du mir schenkst im Bewusstsein, dass alles gut
ist
Lass mich sitzen in Dir mich
finden und erleben ganz da sein in Dir
(Anton
Rotzetter)
Texte
aus der Heiligen Schrift: Erste
Lesung: Exodus/2. Buch Mose 3,1-8a.13-15 Psalm 103,1-4.6-8.11 Zweite
Lesung: 1. Korintherbrief 10,1-6.10-12 Evangelium: Lukas 13,1-9
Vorschlag
für den Umgang mit den biblischen Texten: Ich
lese die Texte
nacheinander und lasse mir für jeden einzelnen Zeit. Bevor ich
mit dem nächsten Text beginne, schreibe ich mir aus dem gerade
gelesenen einen Vers (oder den Teil eines Verses) heraus, den ich als
zentral ansehe. Nun lese ich den zweiten Text: den Psalm.
Psalmen sind Gebete. Mein Lesen kann also zum Gebet werden. Inhaltlich
knüpft der Psalm an die erste Lesung an und gibt Antwort darauf. Wieder
suche ich nach einem Vers, den ich als zentral empfinde, und schreibe
ihn heraus. Gibt es eine Verbindung zum zentralen Vers der ersten
Lesung? In ähnlicher Weise geht es weiter mit der zweiten
Lesung. Welchen Vers empfinde ich hier als zentral? Wieder schreibe ich
ihn heraus. Schließlich lese ich das Evangelium. In welchem
Vers klingt seine Botschaft am deutlichsten an? Ich schreibe mir den
Vers heraus. Nun vergleiche ich die herausgeschriebenen Verse
miteinander. Was sagen sie mir, wenn ich sie so nebeneinander sehe?
Welche Botschaft hält der kommende Sonntag für mich bereit? Wo berührt
sie meinen Alltag, mein Leben? In einem freien Gebet kann ich
Gott danken für diese Botschaft und kann ihn um Beistand bitten, wenn
es darum geht, sie in meinen Alltag, in mein Leben aufzunehmen. Ich
kann das freie Gebet mit einem Vaterunser abschließen. Statt des freien
Gebets kann ich aber auch das Gebet aus dem Eucharistiebuch unseres
Bistums sprechen.
Gebet
aus dem Eucharistiebuch
unseres Bistums:
Gott, voll des Erbarmens und der Güte: Du weißt um unsre menschliche Armut. Schau auf unsre Not und schenk uns Vergebung. Halte deine Hand über uns und wehre allen Gefahren, die uns drohen. Darum bitten wir durch unsern Herrn Jesus Christus, deinen Sohn und unseren Bruder, der mit dir und dem Heiligen Geist lebt und wirkt in Ewigkeit. Amen.
Vorschlag
für einen abschließenden Segen:
Das Licht der Vergebung erhelle mir den Weg Der Baum des Friedens gebe mir Schatten Die Welle der Liebe trage mich über das Meer Die Kraft der Versöhnung lasse mich die Hindernisse überwinden Das Leben Gottes fließe durch meine Hände und Füße
(aus: Anton Rotzetter, Gott, der mich atmen lässt, Gebete, Freiburg/Herder 1985)
Vorschlag für ein
Lied zum Abschluss: „Kommt herbei, singt dem Herrn“ (EINGESTIMMT. Nr. 53)
Stand:29.06.2010
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