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{"kontakt" 175 online}

Der aktuelle Gemeindebrief "kontakt" (Nr. 175, Februar / März 2010) steht online zum Lesen und Download (712 kB) bereit. Er kann auch per E-Mail abonniert werden!

(Nachricht vom 25.01.2010)




Nachrichten {Anmeldung zum Dekanatswochenende läuft}

„Wo goht’s na?“ Diese Frage steht im Mittelpunkt des Dekanatswochenendes, das vom 7. bis 9. Mai auf der Burg Altleiningen in der Pfalz stattfinden wird. Eingeladen sind die Gemeinden des Dekanats Nordbaden-Württemberg mit Rheinland-Pfalz/Süd. Auch unsere Gemeinde gehört dazu. Die Dekanatswochenenden finden seit 2000 statt und werden jeweils von einer Gemeinde vorbereitet und gestaltet. In diesem Jahr sind das wir – deshalb auch der schwäbische Titel. Denn ausgesprochen haben die Einladung nach Altleiningen „Die sieben Schwaben“.

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Sonntag

{Sonntag, 07. Februar}

„Fünfter Sonntag der Lesereihe C“ wird der 7. Februar im liturgischen Kalender genannt. Das klingt eher technisch als verheißungsvoll. Und so ist es auch gemeint. Zwischen dem Weihnachtsfestkreis, der am 2. Februar endete, und dem Osterfestkreis, der am Aschermittwoch beginnt, gibt es nichts Besonderes zu feiern. Ebenso wie in der Zeit nach Pfingsten, das den Osterfestkreis beschließt. Es legt sich also nahe, die Sonntage dieser festlosen Zeit einfach durchzuzählen. Die Ziffer 5 ergibt sich, wenn wir den Sonntag von der Taufe Jesu (das war in diesem Jahr der 10. Januar) als ersten der Lesereihe zählen, denn mit der Taufe beginnt Jesus nach der Überlieferung der Evangelien sein öffentliches Wirken.

„Lesereihe“ bedeutet: Von diesem Punkt an wird nun – mit Unterbrechung des Osterfestkreises – Sonntag für Sonntag kontinuierlich Abschnitt für Abschnitt aus dem Evangelium gelesen. So werden wir Schritt für Schritt auf dem Weg Jesu geführt.

Der Buchstabe „C“ bezeichnet das Lukas-Evangelium, aus dem in diesem Jahr die Evangelienlesung erfolgt. Im letzten Jahr war es das Markus-Evangelium, gekennzeichnet mit dem Buchstaben „B“. Und im Jahr davor das Matthäus-Evangelium, gekennzeichnet mit dem Buchstaben „A“. Wo aber bleibt in dieser Ordnung das vierte Evangelium, das Evangelium nach Johannes? Aus ihm wird vor allem in den beiden Festkreisen, dem Weihnachts- und dem Osterfestkreis gelesen. Und in der Lesereihe B, ergänzend zum Markus-Evangelium, das im Unterschied zu den beiden anderen Evangelien sehr viel kürzer ist und deshalb nicht für alle vierunddreißig Sonntage der Lesereihe reichen würde. Soviel zum „Geheimnis“ der Sonntagsbezeichnungen zwischen den Festen.

MenschenfischerAn den bisherigen Sonntagen haben wir vom Auftritt Jesu in der Synagoge seiner Heimatstadt Nazaret gehört (vgl. das 4. Kapitel des Lukas-Evangeliums). Am 7. Februar wird es nun um einen geheimnisvollen Fischfang gehen, der symbolisch gedeutet werden muss: Jesus beruft die Fischer, unter ihnen Simon Petrus, zu Menschenfischern. Das hört sich nach Menschenfang an, ist aber nicht so gemeint. Eher wird es darum gehen, Menschen für das zu gewinnen, was Jesus wichtig ist. In den Evangelien wird es „Reich Gottes“ genannt – ein weiterer schwieriger Begriff. Er bezeichnet das liebende Wirken Gottes mitten in unserem Leben. Wie die Saat eines Feldes wächst und verbreitet es sich; immer mehr Menschen will es erreichen. Mit der Berufung der ersten Jünger löst Jesus diese Wachstumsbewegung aus.




Zur Vorbereitung:

TextTexte aus der Heiligen Schrift:
Erste Lesung: Jesaja 6,1-2a.3-8
Psalm 138,1-5.7-8
Zweite Lesung: 1. Korintherbrief 15,1-11
Evangelium: Lukas 5,1-11

(g) 5. Sonntag der Lesereihe 


Gebet aus dem Eucharistiebuch unseres Bistums:
 
Heiliger Gott,
kein Mensch kann sich dir aus eigener Kraft nahen,
du kommst uns entgegen
und rufst uns in deinen Dienst.
Gib uns die Bereitschaft, auf dein Wort zu hören
und deinen Namen vor den Menschen zu preisen.
Darum bitten wir dich,
den Vater unseres Herrn Jesus Christus,
der mit dir und dem Heiligen Geist
lebt und Leben schafft in Ewigkeit.
Amen.


(Der Liturgische Kalender 2010 mit den Schrifttexten für jeden Tag ist auf der Bistumswebsite als PDF-Download zu finden.)





Woche
{Blick auf die Woche vom 08. - 13. Februar}

Gottesdienste:
Der Gottesdienst am Samstag um 16:00 Uhr in Tübingen ist in diesem Monat um eine Woche verschoben worden; er findet nicht am 13., sondern am 20. Februar statt. Das Gleiche gilt auch für die Gottesdienste in Aalen und in Schwäbisch Gmünd: Sie finden nicht am 14., sondern am 21. Februar statt – zu den gewohnten Zeiten.

Veranstaltungen:
  • Samstag: Kinder-/Jugendgruppe in Wernau (Fasnet)




Nachrichten {weitere Nachrichten}


{Bodensanierung beginnt voraussichtlich schon im Juli}

Nicht erst im September, sondern schon im Juli werden voraussichtlich die Arbeiten zur Sanierung des Bodens in unserer Kirche beginnen. Darüber hat der Verantwortliche für das Bauressort im Kirchenvorstand, Wolfgang Nübling, aktuell informiert. Nach Auskunft von Architekt Prof. Dieter Faller soll dadurch sicher gestellt werden, dass die BauatelleKirche zu den Weihnachtsfeierlichkeiten wieder benutzt werden kann. Wie berichtet, hatte der Kirchenvorstand in seiner Januar-Sitzung grünes Licht gegeben für die sogenannte große Lösung der Bodensanierung. Sie beinhaltet den Einbau einer armierten Stahlbetonplatte vom Eingangsbereich der Kirche bis zu den Altarstufen. Damit soll weiteren Bewegungen unter dem Fundament des Gotteshauses, das 1864/65 als „Englische Kirche“ errichtet worden ist, entgegengewirkt werden. Risse im Kirchenboden, an den Außenwänden der Kirche und am Portal haben diese Maßnahme erforderlich gemacht. Während der Bauzeit steht die Kirche nicht für Gottesdienste zur Verfügung. Wie bereits 2006, als nach einem Schwelbrand im Ökumenesaal direkt neben der Kirche auch das Kircheninnere brandsaniert werden musste, werden wir unsere Gottesdienste an einem anderen Ort feiern – möglichst zu den üblichen Zeiten. Die Veranstaltungen im Ökumenesaal können davon unbehelligt stattfinden.




{Alt-Katholiken-Kongress}

Alle vier Jahre findet auf Ebene der Utrechter Union ein internationaler Alt-Katholiken-Kongress statt. Das ist dieses Jahr wieder der Fall. Alt-Katholiken aus Deutschland, Frankreich, Italien, Kroatien, den Niederlanden, Österreich, der Schweiz, den skandinavischen Ländern, Polen und der Tschechischen Republik werden sich vom 09. bis 13. August in Zürich/Schweiz versammeln und über das Thema „Freude“ nachdenken. „Mit Freude werdet ihr ausziehen“ lautet deshalb auch das Motto. Nähere Informationen finden sich auf einer eigens dafür eingerichteten Homepage. Dort wird demnächst auch ein Anmeldeformular erscheinen. Wer die Alt-Katholiken einmal in größerer Zahl und über den Tellerrand der eigenen Kirche hinaus erleben möchte, ist in Zürich auf jeden Fall richtig.




{Gottesdienst und Fischessen am Aschermittwoch}
Brot und FischMit einer Eucharistiefeier um 18:30 Uhr und einem anschließenden einfachen Fischessen beginnen wir am Aschermittwoch, dem 17. Februar, die vierzigtägige Österliche Bußzeit. Als äußeres Zeichen der Bereitschaft, sich auf eine Zeit der Neubesinnung in Sachen Glauben einzulassen, gilt die Aschenbestreuung, die an diesem Tag angeboten wird.




{Gesicht des Sonntags}
Jeder Sonntag hat aufgrund der ihm zugeordneten Schrifttexte und Gebete sein eigenes Gesicht. Das gilt in besonderer Weise für die Sonntage der geprägten Zeiten, des Weihnachts- und des Osterfestkreises. Es ist erstaunlich, welche Zusammenhänge und Botschaften sich bei der Betrachtung dieser Texte zeigen. Was seit einiger Zeit für unsere Homepage gilt, soll nun in der österlichen Bußzeit intensiver geschehen – an vier gemeinsamen Abenden, jeweils dienstags von 19:30 Uhr bis 21:00 Uhr, also nach dem Taizégebet, das um 18:30 Uhr beginnt. Zur Sprache soll der jeweils anstehende Sonntag kommen. Ziel ist dabei, seine Feier tiefer zu erleben und seine Botschaft als Quelle der Erfrischung und Stärkung wahrzunehmen. Das gilt auch und gerade, wenn jemand den Sonntagsgottesdienst nicht mitfeiern kann. Die Dienstagabende finden am 23.02., 02.03., 09.03. und 16.03. statt.




{Gemeindeversammlung mit Erneuerungswahl des Kirchenvorstands}
in Stuttgart am Sonntag, 07. März, um 9:30 Uhr
in Tübingen am Samstag, 13. März, um 16:00 Uhr
in Aalen am Sonntag, 14. März, um 9:00 Uhr
in Schwäbisch Gmünd am Sonntag, 14. März, um 11:00 Uhr

Nach den Regelungen der Synodal- und Gemeindeordnung werden alle drei Jahre die Hälfte der Mitglieder des Kirchenvorstands neu gewählt. Für unsere Gemeinde trifft das 2010 zu. Nicht nur drei von sechs Kirchenvorstandsmitgliedern müssen neu gewählt werden, sondern auch Ersatzpersonen, die eventuell nachrücken werden. Die Wahl erfolgt im Rahmen der Frühjahrsgemeindeversammlung, die Auszählung der Wahlzettel findet während der Teilversammlung in Schwäbisch Gmünd statt. Wahlberechtigt sind alle Gemeindemitglieder ab vollendetem 16. Lebensjahr. Im Gemeindeblatt „kontakt“ für die Monate Februar/März 2010 stellen sich die Kandidatinnen und Kandidaten vor.




{Neuer Generalvikar ernannt}

Jürgen WengeDer erwählte Bischof Dr. Matthias Ring hat den Kölner Pfarrer und Dekan des Dekanats Nordrhein-Westfalen, Jürgen Wenge, zum Generalvikar unseres Bistums ernannt. Die Synodalvertretung hatte zuvor dem Vorschlag des erwählten Bischofs zugestimmt. Das Amt des Generalvikars wird in der Synodal- und Gemeindeordnung (SGO) unseres Bistums geregelt. Danach ist der Generalvikar „ständiger Stellvertreter des Bischofs für das ganze Bistum“ und hat „ordentliche Vollmacht in Verwaltungsangelegenheiten“. „In geistlichen Angelegenheiten hat er Vollmacht in dem vom Bischof festgelegten Umfang.“

Jürgen Wenge (47) war neben Dr. Matthias Ring und Pfarrer Ingo Reimer aus Essen Kandidat für die Bischofswahl im November 2009 in Mannheim. Seit Oktober 2007 ist er auch Mitglied der Synodalvertretung. Sein Amt als Generalvikar wird er mit dem Tag der Weihe unseres neuen Bischofs Matthias am 20. März antreten. Gleichzeitig erlischt das Amt des bisherigen Generalvikars, Pfarrer Werner Luttermann aus Berlin. Selbstverständlich wird Jürgen Wenge weiterhin Pfarrer der Gemeinde Köln bleiben.





{Bitte schnell anmelden zur Bischofsweihe in Karlsruhe!}

Die Einladungen zur Weihe des im November erwählten Bischofs Dr. Matthias Ring am 20. März um 14:00 Uhr in Karlsruhe, Evangelische Stadtkirche am Markt, sind eingetroffen. Darauf ist vermerkt, dass Anmeldeschluss bereits am 31.01.2010 ist. Das bedeutet: Wer die Bischofsweihe mitfeiern möchte, sollte sich schnell entscheiden und umgehend in die im Ökumenesaal aushängende Anmeldeliste eintragen. Die Fahrt nach Karlsruhe erfolgt gemeinsam mit dem Baden-Württemberg-Ticket; selbstverständlich kann aber auch individuell angereist werden.
Zur Mitfeier des festlichen Gottesdienstes, an dem die Bischöfe aller Kirchen, die zur Utrechter Union gehören, und eine Reihe von Bischöfen anglikanischer Diözesen teilnehmen – die alt-katholischen Kirchen stehen in voller Gemeinschaft mit den Kirchen der Anglikanischen Gemeinschaft – sind alle interessierten Kirchenmitglieder und Freunde unserer Kirche eingeladen.


Bischof el. Matthias RingDr. Matthias Ring, 46, bisher Pfarrer der Gemeinden Regensburg und Passau und verantwortlicher Redakteur der Kirchenzeitung „Christen heute“, wurde von den Abgeordneten einer außerordentlichen Bistumssynode am 7. November zum 10. Bischof des Katholischen Bistums der Alt-Katholiken in Deutschland gewählt. Mit der Bischofsweihe tritt er die Nachfolge von Bischof Joachim Vobbe an, der das Bistum seit dem 25. März 1995 leitet. Joachim Vobbe, 63, hatte am 23. Juni 2009 auf ärztliches Anraten hin seinen vorzeitigen Rückzug aus der Bistumsleitung angekündigt. Die Wahlsynode setzt sich zu zwei Dritteln aus Abgeordneten, die von den Gemeinden gewählt werden, und zu einem Drittel aus den Geistlichen des Bistums zusammen.

Pressemitteilung: Neuer Bischof der Alt-Katholiken
Bildergalerie vom ersten Tag der Bischofswahlsynode in Mannheim (
Diakon Walter Jungbauer , Erfurt)
Bildergalerie vom zweiten Tag der Bischofswahlsynode in Mannheim (Diakon Walter Jungbauer , Erfurt)
Bilder von der Wahlsynode (Pfr. Reynders, Nordstrand)
Sendung SWR1 Sonntagmorgen vom 08.11.09 (Beitrag zur Synode ab Minute 18)
vor der Synode: Vorstellungen der Kandidaten Pfr. Dr. Ring und Dekan Wenge








{Bildergalerien online}

    Krippe in der Katharinenkirche - Weihnachten 2009 / Dreikönig 2010

    Hüttenwochenende Sommerlager

    weitere Bilder aus dem Gemeindeleben in unserer Bildergalerie


    Rettet die Katharinenkirche e.V.
    Evangelische Kreditgenossenschaft Kassel
    BLZ 520 604 10
    Kontonr. 413 267




 


Stand:04.02.2010


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