| Alt-Katholische Pfarrgemeinde Stuttgart - Tübingen - Schwäbisch Gmünd - Aalen |
| {NEUIGKEITEN}
„Wo goht’s na?“ Diese
Frage steht im Mittelpunkt des Dekanatswochenendes, das vom 7. bis 9.
Mai auf der Burg Altleiningen in der Pfalz stattfinden wird. Eingeladen
sind die Gemeinden des Dekanats Nordbaden-Württemberg mit
Rheinland-Pfalz/Süd. Auch unsere Gemeinde gehört dazu. Die
Dekanatswochenenden finden seit 2000 statt und werden jeweils von einer
Gemeinde vorbereitet und gestaltet. In diesem Jahr sind das wir –
deshalb auch der schwäbische Titel. Denn ausgesprochen haben die
Einladung nach Altleiningen „Die sieben Schwaben“.
Nähere Informationen als
Anmeldung als
„Fünfter
Sonntag der Lesereihe C“ wird der 7. Februar im liturgischen Kalender
genannt. Das klingt eher technisch als verheißungsvoll. Und so ist es
auch gemeint. Zwischen dem Weihnachtsfestkreis, der am 2. Februar
endete, und dem Osterfestkreis, der am Aschermittwoch beginnt, gibt es
nichts Besonderes zu feiern. Ebenso wie in der Zeit nach Pfingsten, das
den Osterfestkreis beschließt. Es legt sich also nahe, die Sonntage
dieser festlosen Zeit einfach durchzuzählen. Die Ziffer 5 ergibt sich,
wenn wir den Sonntag von der Taufe Jesu (das war in diesem Jahr der 10.
Januar) als ersten der Lesereihe zählen, denn mit der Taufe beginnt
Jesus nach der Überlieferung der Evangelien sein öffentliches Wirken.
„Lesereihe“ bedeutet: Von diesem Punkt an wird nun – mit Unterbrechung des Osterfestkreises – Sonntag für Sonntag kontinuierlich Abschnitt für Abschnitt aus dem Evangelium gelesen. So werden wir Schritt für Schritt auf dem Weg Jesu geführt. Der Buchstabe „C“ bezeichnet das Lukas-Evangelium, aus dem in diesem Jahr die Evangelienlesung erfolgt. Im letzten Jahr war es das Markus-Evangelium, gekennzeichnet mit dem Buchstaben „B“. Und im Jahr davor das Matthäus-Evangelium, gekennzeichnet mit dem Buchstaben „A“. Wo aber bleibt in dieser Ordnung das vierte Evangelium, das Evangelium nach Johannes? Aus ihm wird vor allem in den beiden Festkreisen, dem Weihnachts- und dem Osterfestkreis gelesen. Und in der Lesereihe B, ergänzend zum Markus-Evangelium, das im Unterschied zu den beiden anderen Evangelien sehr viel kürzer ist und deshalb nicht für alle vierunddreißig Sonntage der Lesereihe reichen würde. Soviel zum „Geheimnis“ der Sonntagsbezeichnungen zwischen den Festen.
(Der Liturgische Kalender 2010
mit den Schrifttexten für jeden Tag ist auf der Bistumswebsite als PDF-Download
zu finden.)
{Blick
auf die Woche vom 08. - 13. Februar}
Gottesdienste:
Veranstaltungen:
{Bodensanierung beginnt voraussichtlich schon im Juli} Nicht erst im September, sondern schon im Juli werden voraussichtlich die Arbeiten zur Sanierung des Bodens in unserer Kirche beginnen. Darüber hat der Verantwortliche für das Bauressort im Kirchenvorstand, Wolfgang Nübling, aktuell informiert. Nach Auskunft von Architekt Prof. Dieter Faller soll dadurch sicher gestellt werden, dass die Kirche zu den Weihnachtsfeierlichkeiten wieder
benutzt werden kann. Wie berichtet, hatte der Kirchenvorstand in seiner
Januar-Sitzung grünes Licht gegeben für die sogenannte große Lösung der
Bodensanierung. Sie beinhaltet den Einbau einer armierten
Stahlbetonplatte vom Eingangsbereich der Kirche bis zu den Altarstufen.
Damit soll weiteren Bewegungen unter dem Fundament des Gotteshauses,
das 1864/65 als „Englische Kirche“ errichtet worden ist,
entgegengewirkt werden. Risse im Kirchenboden, an den Außenwänden der
Kirche und am Portal haben diese Maßnahme erforderlich gemacht. Während
der Bauzeit steht die Kirche nicht für Gottesdienste zur Verfügung. Wie
bereits 2006, als nach einem Schwelbrand im Ökumenesaal direkt neben
der Kirche auch das Kircheninnere brandsaniert werden musste, werden
wir unsere Gottesdienste an einem anderen Ort feiern – möglichst zu den
üblichen Zeiten. Die Veranstaltungen im Ökumenesaal können davon
unbehelligt stattfinden.
Alle vier Jahre
findet auf Ebene der Utrechter Union ein internationaler
Alt-Katholiken-Kongress statt. Das ist dieses Jahr wieder der Fall.
Alt-Katholiken aus Deutschland, Frankreich, Italien, Kroatien, den
Niederlanden, Österreich, der Schweiz, den skandinavischen Ländern,
Polen und der Tschechischen Republik werden sich vom 09. bis 13. August in
Zürich/Schweiz versammeln und über das Thema „Freude“
nachdenken. „Mit Freude werdet ihr ausziehen“ lautet deshalb auch das
Motto. Nähere Informationen finden sich auf einer eigens
dafür eingerichteten Homepage. Dort wird demnächst auch ein
Anmeldeformular erscheinen. Wer die Alt-Katholiken einmal in größerer
Zahl und über den Tellerrand der eigenen Kirche hinaus erleben möchte,
ist in Zürich auf jeden Fall richtig.
Jeder Sonntag hat aufgrund der ihm zugeordneten Schrifttexte und Gebete sein eigenes Gesicht. Das gilt in besonderer Weise für die Sonntage der geprägten Zeiten, des Weihnachts- und des Osterfestkreises. Es ist erstaunlich, welche Zusammenhänge und Botschaften sich bei der Betrachtung dieser Texte zeigen. Was seit einiger Zeit für unsere Homepage gilt, soll nun in der österlichen Bußzeit intensiver geschehen – an vier gemeinsamen Abenden, jeweils dienstags von 19:30 Uhr bis 21:00 Uhr, also nach dem Taizégebet, das um 18:30 Uhr beginnt. Zur Sprache soll der jeweils anstehende Sonntag kommen. Ziel ist dabei, seine Feier tiefer zu erleben und seine Botschaft als Quelle der Erfrischung und Stärkung wahrzunehmen. Das gilt auch und gerade, wenn jemand den Sonntagsgottesdienst nicht mitfeiern kann. Die Dienstagabende finden am 23.02., 02.03., 09.03. und 16.03. statt.
in Stuttgart am Sonntag, 07. März, um 9:30 Uhr in Tübingen am Samstag, 13. März, um 16:00 Uhr in Aalen am Sonntag, 14. März, um 9:00 Uhr in Schwäbisch Gmünd am Sonntag, 14. März, um 11:00 Uhr Nach den Regelungen der Synodal- und Gemeindeordnung werden alle drei Jahre die Hälfte der Mitglieder des Kirchenvorstands neu gewählt. Für unsere Gemeinde trifft das 2010 zu. Nicht nur drei von sechs Kirchenvorstandsmitgliedern müssen neu gewählt werden, sondern auch Ersatzpersonen, die eventuell nachrücken werden. Die Wahl erfolgt im Rahmen der Frühjahrsgemeindeversammlung, die Auszählung der Wahlzettel findet während der Teilversammlung in Schwäbisch Gmünd statt. Wahlberechtigt sind alle Gemeindemitglieder ab vollendetem 16. Lebensjahr. Im Gemeindeblatt „kontakt“ für die Monate Februar/März 2010 stellen sich die Kandidatinnen und Kandidaten vor.
Der erwählte Bischof Dr. Matthias Ring hat den
Kölner Pfarrer und Dekan des Dekanats Nordrhein-Westfalen, Jürgen
Wenge, zum Generalvikar unseres Bistums ernannt. Die Synodalvertretung
hatte zuvor dem Vorschlag des erwählten Bischofs zugestimmt. Das Amt
des Generalvikars wird in der Synodal- und Gemeindeordnung (SGO)
unseres Bistums geregelt. Danach ist der Generalvikar „ständiger
Stellvertreter des Bischofs für das ganze Bistum“ und hat „ordentliche
Vollmacht in Verwaltungsangelegenheiten“. „In geistlichen
Angelegenheiten hat er Vollmacht in dem vom Bischof festgelegten
Umfang.“Jürgen Wenge (47) war neben Dr. Matthias Ring und Pfarrer Ingo Reimer aus Essen Kandidat für die Bischofswahl im November 2009 in Mannheim. Seit Oktober 2007 ist er auch Mitglied der Synodalvertretung. Sein Amt als Generalvikar wird er mit dem Tag der Weihe unseres neuen Bischofs Matthias am 20. März antreten. Gleichzeitig erlischt das Amt des bisherigen Generalvikars, Pfarrer Werner Luttermann aus Berlin. Selbstverständlich wird Jürgen Wenge weiterhin Pfarrer der Gemeinde Köln bleiben.
{Bitte schnell anmelden zur Bischofsweihe in Karlsruhe!} Die Einladungen zur Weihe des im November
erwählten Bischofs Dr. Matthias Ring am 20. März um 14:00 Uhr in
Karlsruhe, Evangelische Stadtkirche am Markt,
sind eingetroffen. Darauf ist vermerkt, dass Anmeldeschluss bereits am
31.01.2010 ist. Das bedeutet: Wer die Bischofsweihe mitfeiern möchte,
sollte sich schnell entscheiden und umgehend in die im Ökumenesaal
aushängende Anmeldeliste eintragen. Die Fahrt nach Karlsruhe erfolgt
gemeinsam mit dem Baden-Württemberg-Ticket; selbstverständlich kann
aber auch individuell angereist werden.Zur Mitfeier des festlichen Gottesdienstes, an dem die Bischöfe aller Kirchen, die zur Utrechter Union gehören, und eine Reihe von Bischöfen anglikanischer Diözesen teilnehmen – die alt-katholischen Kirchen stehen in voller Gemeinschaft mit den Kirchen der Anglikanischen Gemeinschaft – sind alle interessierten Kirchenmitglieder und Freunde unserer Kirche eingeladen. Dr.
Matthias Ring, 46, bisher Pfarrer der Gemeinden
Regensburg und Passau und verantwortlicher Redakteur der Kirchenzeitung
„Christen heute“, wurde von den Abgeordneten einer außerordentlichen
Bistumssynode am 7. November zum 10. Bischof des Katholischen Bistums
der Alt-Katholiken in Deutschland gewählt. Mit der Bischofsweihe tritt
er die Nachfolge von Bischof Joachim Vobbe an, der das Bistum seit dem
25. März 1995 leitet. Joachim Vobbe, 63, hatte am 23. Juni 2009 auf
ärztliches Anraten hin seinen vorzeitigen Rückzug aus der
Bistumsleitung angekündigt. Die Wahlsynode setzt sich zu zwei Dritteln
aus Abgeordneten, die von den Gemeinden gewählt werden, und zu einem
Drittel aus den Geistlichen des Bistums zusammen. Bildergalerie vom ersten Tag der
Bischofswahlsynode in Mannheim (Diakon Walter Jungbauer , Erfurt) Bildergalerie vom zweiten Tag der
Bischofswahlsynode in Mannheim (Diakon Walter Jungbauer , Erfurt) Bilder
von der Wahlsynode (Pfr. Reynders, Nordstrand) Sendung SWR1 Sonntagmorgen vom 08.11.09
(Beitrag zur Synode ab Minute 18)
{Bildergalerien
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Stand:04.02.2010
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